Hier hat er ganz offen über den Präsidenten Abdelaziz Bouteflika und seinen Premierminister Ahmed Ouyahia gesprochen. Der Redner : „Sie sollten wissen, dass Ahmed Ouyahia durch seinen Ehrgeiz die Bereitschaft hat, die Kabylei als Pfand zu präsentieren, um Präsident zu werden.“
Hoffnungslos versucht er so explizit wie möglich seine Meinung auszudrücken. Ahmed Ouyahia möchte die Kabylei „opfern“ und würde auch über Leichen gehen. Sein Ziel ist es der oberste Chef von El Mouradia (des Präsidentensitzes) zu werden, um dann der Regierung und dem Rest der Algerier seine Treue zu schwören. Die pure Zerstörung der Kabylei durch Korruption, Krankheiten, Diebstahl, Unsicherheit und Entwicklungsprojekte zu sperren, wie z.B. die Tatsache, dass der größte Hafen von Delys jetzt nach Oran verlegt werden soll, etc ... alle Beweise seien, laut eigner Angaben überprüfbar, fügt er hinzu. Das Malheur der Kabylei ist nicht das einzige Werk der aktuellen Regierung, meint er. Die Verantwortung sollte jedoch geteilt werden, denn die Kabylen sind auch nicht völlig unschuldig an der Misere, in der sie stecken. Für bestimmte soziale Phänomene wie z.B. Drogen, Alkohol, sind die kabylischen Bürger nicht frei von Tadel. Als Lösung der kabylischen Tragödie fordert er die Vereinigung aller Kabylen auf. Auf die Frage über den Vorsitzenden der Bewegung für die Autonomie der Kabylei (MAK) Ferhat M’henni erklärt Nourdeddine Ait-Hamouda öffentlich seine Meinung : „Ferhat M’henni ist der Sohn eines Märtyrers, es ist sein Recht Politik auszuüben, er brauche nicht zu befürchten, niemand würde ihm etwas antun, falls er in Algerien einreisen möchte“.
Er war sich ganz bewusst, was seine Rede bewirkt.
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Ein kabylischer Film repräsentiert Afrika in Cannes