Die offizielle Zeremonie im „Palais des Congrès“ in Paris am 1. Juni 2010 die mehr als 600 Menschen versammelte, unter ihnen viele Kabylen aus aller Herren Länder. Diese Menschen kamen nicht nur um dieses Erlebnis mitzuerleben, sondern dazu beizutragen die Kabylei aufzubauen, um die provisorische kabylische Regierung mit Stolz zu gründen.
Viele Journalisten waren extra nach Paris angereist um über dieses Event zu berichten, französische, deutsche und auch die algerische Presse war im Saal um Fotos und Interviews zu organisieren.
Das kabylische Volk begrüßt diese mutige Entscheidung und setzt hierein eine große Hoffnung.
Die Kabylen haben sich vorgenommen, hinter dieser Regierung zu stehen und sie grundsätzlich zu unterstützen, um ihre Zukunft zu verteidigen und als bedrohte Minderheit in der nationalen und internationalen Szene bekannt zu werden.
Durch diesen Status als Minderheit sind die Kabylen dazu gezwungen, als unterdrückte Minderheit zu agieren.
Nach diesem Erlebnis steckt die algerische politische Szene tief in der Krise und wie all das weitergeht entscheiden viele Faktoren. Dieser Machtkampf in Algerien hat das Volk dazu gebracht, sich wie ein Zuschauer zu benehmen : man steht als Außenseiter und leidet von der Verwaltung der politischen Krise, weder der FFS noch der RCD tragen bei solch eine Situation politisch u. o. wirtschaftlich bzw. kulturell zu ändern. Die Bewegung für die Autonomie der Kabylei (MAK) beschäftigt sich mit dem Kern der Krise aus dieser Basis in einer bestimmten politischen Aktivität die unentbehrlich ist für das Gute der kabylischen Bevölkerung und ist für die Würde und die Freiheit dieses Volkes zur Kenntnis zu nehmen.
Die Autonomie der Kabylei ist eine Bewegung die im Mittelpunkt der algerischen Politikszene steht und spricht im Namen dieses Volkes.
Die Geschichte des kabylischen Volkes schreibt sich mehr denn je, und bestätigt sich in jedem Anlass.
Die Reaktionen sind durch dieses Bewusstsein reif um einen regionalen Staat zu gründen in einem harmonischen und brüderlichen Algerien zusammen zu leben.
Eine kuriose Antwort der algerischen Regierung ist das Schweigen - nicht über solch ein Ereignis sich zu äußern, denn der algerische Premier Ouyahia war nicht unbedingt davon begeistert. Viele Rubriken in den algerischen Zeitungen haben sich für diese Frage der Autonomie interessiert. Viele Politiker haben ihre Meinung dazu geäußert. Nicht alle sprechen sich für die Autonomie aus und es gibt natürlich immer kritische Stimmen.
Wie der Fall von Rachid Grim, (Tamurt.info berichtete darüber) der meint, dass die Kreation dieser provisorischen Regierung eine unnötige Provokation sei und bezeichnete daraufhin diese als separatistisch.
Das hindert die kabylischen Politiker nicht daran weiter zu kämpfen, denn es geht sich nur um die Zukunft dieses Volkes. Was die anderen davon halten ist nicht Nebensache, man muss sie genau aufklären, worum es wirklich geht, warum eine Regierung gründen ? Alle möglichen Fragen zu beantworten und zu begründen, sowohl Politiker als auch Mitbürger der algerischen Nation. Der Konsolidierung der nationalen Einheit wird durch die Autonomie nicht geschadet, Man merkt hier eine sehr moderierte Regierung. Das GPK stellt eine Gleichheit vor, mit einem wirtschaftlichen Wachstum als eine bessere Alternative für die kabylischen Bürger.
Version imprimable
envoyer par mail
Commenter cet article
Ein kabylischer Film repräsentiert Afrika in Cannes